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GRÜNER PETER



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Energie und Klimaschutz

Der wichtigste Beitrag zum Klimaschutz ist die Energieeinsparung. Die Energie die erst gar nicht gebraucht wird ist die beste Energie.
Und wenn man Energie braucht, dann ökolgisch hergestellte, aus nachwachsenden Rohstoffen oder regenerative. Sonne ist im Überfluss vorhanden, also sollte man sie auch im Überfluss nutzen.
Gerade im Bestand ist noch viel zu tun. Maßnahmen zur Energieeinsparungen haben dort den größten Nutzen. Zumindest haben die Grünen im Gemeinderat es geschafft, dass jedes neue Gebäude der Stadt oder ein Bau auf städtischem Grund die Energieeinsparverordnung (EnEV) um 40% unterschreiten muss. Das rechnet sich und das ist gut für unser Klima. Ein wichtiger, großer Schritt in die richtige Richtung.
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Ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen Energieversorgung ist die dezentrale Energieversorgung. BHKWs und KWK nutzen die eingesetzte Energie effektiver als herkömmliche einfache Heizungen, denn die eingesetzte Energie muss maximal genutzt werden.

Ein weiterer Baustein zur Energieeinsparung ist weniger Verkehr, der sich aus fossilen Energien speist. Sprich weniger Fahrten mit dem Auto. Ein kurzer Weg ist zu Fuß auch ein Genuß und oft schneller. Eine Fahrt mit dem Rad ist gesund und macht auch den Kopf frei. Beides hält gesund und schont den Geldbeutel und das Klima.

Jeder von uns kann weitere Schritte zum Schutz des Klimas machen:

- Ökostrom und Gas mit Biogasanteil beziehen.
- Mehr Wege zu Fuß oder per Rad zurücklegen.
- Standbyfunktionen ausschalten oder wenn Geräte neu gekauft werden darauf achten, dass diese komplett ausgeschaltet werden können.
- Regionale Lebensmittel einkaufen. Diese sparen Transportkosten. Am Besten dabei auf Ökoqualität achten.


Kommunale Stadtwerke

Die Gründung kommunaler Stadtwerke in Stuttgart kommt.
Nach gründlichen vorbereitenden Untersuchungen und Gutachten kann keiner mehr behaupten, dass sich kommunale Stadtwerke nicht rechnen würden oder nicht gehen würden. Einzig die Frage wie viel kommunale Stadtwerke es für Stuttgart sein sollen ist zwischen den Fraktionen und der Stadt noch nicht geklärt. Für uns Grüne ist diese Frage schon entschieden. Wir wollen maximal kommunale Stadtwerke.
Was Stadtwerke leisten sollen und welche Ziele diese verfolgen sollen hat die Fraktion der Grünen ausführlich mit den grünen Mitgliedern des Kreisverbandes auf öffentlichen Terminen diskutiert. Begleitet auch von externen Fachleuten sind sich die Grünen in Stuttgart einig. Eine zukunftsfähige, nachhaltige Energiepolitik lässt sich nur mit einem kommunalen Stadtwerk machen.
Bis dahin sind allerdings noch einige rechtliche Hürden zu überwinden und schwierige Verhandlungen zu bestehen. Aus diesem Grund sind wir der Auffassung, dass jetzt die Stadtwerke zu gründen sind und ein Geschäftsführer einzustellen ist, der mit fachlicher Kompetenz mit am Verhandlungstisch sitzt.

Einstimmiger Beschluss der Kreismitgliederversammlung vom 20.01.2011

Kommunale Stadtwerke

Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/ Die Grünen Stuttgart verbindet mit der
Gründung kommunaler Stadtwerke in Stuttgart folgende Ziele:

−    die Rekommunalisierung des Wassers zu 100 Prozent
−    eine nachhaltige, dezentrale Energieerzeugung auf- und auszubauen
−    die Energieeinsparung zu fördern
−    die Verteilernetze zu kontrollieren
−    Wettbewerbsfähige und damit ökonomische Nachhaltigkeit
−    die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Mit diesen Zielen fordern wir Stuttgarter Grünen:

−    die vollständige Rückführung der Wasserbezugsrecht in die Stuttgarter Stadtwerke
−    die Neugründung ökologisch und ökonomisch nachhaltiger und dezentral ausgerichteter kommunaler Stadtwerke
−    die Übernahme der Strom-, Gas- und Wassernetze durch die Stuttgarter Stadtwerke
−    bei der Neukonzessionierung des Wärmenetzes den Stuttgarter Stadtwerken mindestens ein Einleitungs-, Durchleitungs- und Entnahmerecht sowie das Recht, eigene Wärmenetze zu bauen und zu betreiben, einzuräumen
−    die zu gründenden Stadtwerke möglichst 100 % kommunal zu betreiben
−    sollte ein Partner notwendig sein, dann ohne direkte oder indirekte Verbindung zur Atomindustrie
−    die Stadtwerke möglichst bald zu gründen, um mit kompetenten Personal in die Verhandlungen zu gehen und die richtigen Strukturen für den Aufbau kommunaler Stadtwerke zu gewährleisten
−    den Konzessionsvertrag zu beenden




Einige Informationen zu Energie


Stromwechsel - Anbietervergleich

Bund der Energieverbraucher
Portal für Energieeinsparen und erneuerbare Energien
Stuttgart Solar e.V.
Energieberatungszentrum Stuttgart EBZ e.V.
CO2-online
Klimaschutz Kampagne
Solardachbörse Stuttgart
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe



Geothermie zum Abwinken - Island