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| Radfahren ist eine tolle Sache. Es ist
einfach, man kann es schon als Kind machen und man kommt in Bewegung.
Auf dem Rad erlebt man die Stadt anders, als aus dem Auto oder aus Bus
und Bahn. Man erlebt die Jahreszeiten, freundlich als auch etwas
unfreundlich. Aber zum Glück gibt es Kleidung für jede
Wetterlage und jeden Anlass. Mit dem Rad durch die Stadt heisst auch, dass man in der Innenstadt schneller ist als mit dem Auto und man braucht keinen Parkplatz zu suchen. Das Fahrrad ist die ideale Ergänzung zu den eigenen Füßen. |
Radrouten durch die Stadt Wer in Stuttgart
Rad fährt hat es immer noch schwer. Zugegeben es
ist leichter als vor 10 Jahren, aber es ist oft immer noch ein
Abenteuer. Leider gibt es bei vielen Radwegeverbindungen noch immer
große Lücken. Wir arbeiten daran und arbeiten mit, dass
diese Lücken weniger werden und das Radfahren in Stuttgart kein
Abenteuer mehr ist.Zur Förderung des Radverkehrs gehört auch die Förderung an den Schulen. Wer schon von Klein auf mit dem Rad fährt, der fährt später auch noch. An den Schulen ist die Sicherheit der Radwege und Schulwege wichtig. Deshalb haben die Grünen bei den letzten Haushaltsberatungen mehr Geld für sichere Radwege und sichere Abstellmöglichkeiten an Schulen gefordert. Und wir konnten die Mehrheit von unserem Vorschlag überzeugen. 200.000 EUR mehr gibt es für den Ausbau der Radinfrastruktur an den Schulen in den Jahren 2008/2009. Ein guter Anfang finden wir. Jetzt liegt das Radverkehrskonzept vor. Dieses sieht vor, dass die Hauptradrouten ausgebaut oder überhaupt gebaut werden. Mit einer deutlichen Ausschilderung und durchgängiger Wegeführung könnte ein Grundstein für mehr Radverkehr gelegt werden. Die Prüfung kommt bei den nächsten Haushaltsberatungen. Denn dazu braucht es Geld. An uns Grünen wird es nicht scheitern. Radfahren – auf geradem Weg durch die Stadt Das Radfahren in der Stadt soll und muss gefördert werden. Ein einfaches und nachhaltiges Fortbewegungsmittel. Viele Bürger nutzen das Rad im Alltag, um von A nach B zu kommen. Sie wollen dies auf möglichst direktem Weg, ohne Umwege oder Hindernisse. Die Hauptradrouten sollen als Vorrangstraßen des Radverkehrs das Rückgrat des Radverkehrs bilden. Dazu müssen Lücken und Hindernisse ausgeräumt werden. Wir haben dies verstanden. Weil wir Radfahren. Jeden Tag. Bei jedem Wetter. Für die CDU, die FDP und die FW kann ein Radfahrer sein Rad auch mal 150 m schieben oder einen Zickzackkurs fahren, um ans Ziel zu kommen. Bizarre Forderungen. Nicht mal uns würde einfallen einen Vorschlag zu machen, dass ein Autofahrer mal sein Auto für ein paar Meter schiebt, oder im Zickzackkurs durch die Stadt fährt. Radfahrer und Fußgänger haben auch ein Recht auf geradlinige sichere Wege um an ihr Ziel zu kommen. Am Charlottenplatz ist das jetzt von der öko-sozialen Mehrheit beschlossen worden. Und kein Autofahrer wird deshalb behindert. So geht zukunftsfähige Verkehrsentwicklung. Mit uns. |
| Downhillstrecke - Radsport
ungesichert im Abseits In Stuttgart wird manche Randsportart gefördert, ob in einer Halle oder im Freien. Dass dabei Freiluftsportarten immer wieder zu Nutzungskonflikten führen ist bekannt und es ist auch normal dass man dann Lösungen erarbeitet. Auch Radfahren hat mit solchen Problemen zu kämpfen, nicht umsonst gibt es getrennte Rad- und Fußwege. Eine Randradsportart ist das Downhill Fahren, mit seinen verschiedenen Varianten wie z.B. dem Freeride. Stuttgarts Topographie bietet sich für diesen Sport an. Dabei geht es bei diesem Sport nicht wie viele meinen um möglichst schnelle Abfahrten, sondern um das Fahren auf einem Parcours mit möglichst vielseitigen Hindernissen. Akrobatik und Geschicklichkeit zählt, Geschwindigkeit stabilisiert dabei. Leider fahren einige der Downhillfahrer überall durch und gefährden Fußgänger und auch sich selber. Um diese Gefahren zu vermindern war der Vorschlag der Grünen, eine legale Downhillstrecke in Stuttgart zu schaffen. Auf dieser dürften dann nur Radfahrer fahren, kreuzungsfrei mit den Spaziergängern. Eine Entflechtung der Gefahren für beide Seiten, ähnlich wie bei den Reitwegen, würde zu mehr Sicherheit für beide Gruppen führen und zu einer Konzentration auf die ausgebaute Strecke. Eine Gruppe von Downhillfahrer, die über ein Internetforum organisiert ist, eine neue Art der lockeren Form eines Sportvereins von Individualsportlern, hat sich zusammen mit der Stadtverwaltung bei der Suche nach einer Strecke sehr engagiert. Leider hat dies alles nichts geholfen. Die Mehrheit des Gemeinderats hat für diese Randsportart kein Verständnis und nimmt die bisherige gefährliche Situation weiterhin in Kauf. Denn wer mit Handschuhen, Helm und komischer Kleidung einen Hang hinunterfährt und sich dann auch noch mit technischen Hilfsmitteln, wie einer Bahn, den Hang wieder hochbringen lässt betreibt keinen friedlichen Sport, sondern ist eine Gefährdung für seine Umwelt. Er ist dann ein Downhiller, er könnte aber auch ein Skiläufer sein. Das Problem ist nicht gelöst sondern nur verschoben. Vielleicht ändert sich etwas wenn Downhill irgendwann olympische Disziplin sein wird. Die Vorgängersportart BMX war es 2008 in Peking. |